Durch das Rauchen bedingte Frühinvalidität bringt einen volkswirtschaftlichen Verlust von 45 Mrd. DM

Durch das Rauchen bedingte Frühinvalidität bringt einen volkswirtschaftlichen Verlust von 45 Mrd. DM

1990 sind insgesamt 184.380 Arbeiter und Angestellte frühinvalide geworden. 1990 waren 80,8% der erwerbstätigen Arbeiter und Angestellte.

Da es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass bei den anderen Berufsgruppen (Beamte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige) grundlegend andere Voraussetzungen für Erwerbs- und Berufsunfähigkeit vorliegen, ist von rund 228.000 Frühinvaliden jährlich auszugehen.

Davon sind rund 100.000 dem Rauchen zuzurechnen. Von dieser Zahl ging auch die Bundesregierung bereits 1974 aus.

Für die 100.000 durch Rauchen verursachten Fälle von Frühinvalidität errechnet sich unter Berücksichtigung von 5 ausgefallenen produktiven Jahren und dem Pro-Kopf-Anteil der Erwerbstätigen (90.535 DM) ein Schaden für das Bruttosozialprodukt in Höhe von rund 45 Mrd. DM.

 

( Quelle: "Informationen zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 1995, Herausgegeben von der Nichtraucherinitiative Deutschland e.V. (NID) e.V. und vom Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., Autor: Ernst-Günther-Krause)
mit weiteren Quellenangaben:
Bericht des Continous Mortality Investigation Bureau (CMIB) 1992, in: Liptau-Nohl Christiane: Eignen sich Nichtrauchertarife für den Deutschen Versicherungsmarkt, Versicherungswirtschaft Heft 11/94 s. 705 - 707
TSA 1991-1992 Report, Raucher - Nichtraucher 1983 - 88, in: Liptau-Nohl Christiane:
mit Quellenangabe: Weis, William L. und Miller, Bruce W., The Smoke-Free Workplace, Herausgeber: Stephen Barret, M.D., Prometheus Books, 1985)

Schnellkontakt

Bitte eingeben!
Name (*)
Bitte Buchstaben eingeben!
Telefon
Bitte Telefonnummer eintragen
eMail Adresse
Bitte die eMailadresse immer mit angeben! Wenn Sie keine eMailadesse haben, schreiben Sie bitte -> keine@email.de <- Oder rufen uns an
Thema:
Ungültige Eingabe
Bitte alle Felder ausfüllen



 

Seite teilen