Durch das Rauchen bedingte Übersterblichkeit bringt einen volkswirtschaftlichen Verlust von 12,5 Mrd. DM

Durch das Rauchen bedingte Übersterblichkeit bringt einen volkswirtschaftlichen Verlust von 12,5 Mrd. DM

Auswertungen von englischen Versicherungen aus den Jahren 1988 und 1989 (Bericht des Continous Mortality Investigation Bureau) ergaben, dass die Rauchersterblichkeit bei Männern im Durchschnitt um 78 % und bei Frauen um 92 % höher ist als die der Nichtraucher. Dies entspricht einer Altersverschiebung von 6 Jahren. Auch dem TSA-Report mit der Auswertung von Versicherungsdaten aus den Jahren 1983 - 1988 in den USA sind ähnlich signifikante Ergebnisse zu entnehmen.

Wenn man aufgrund dieser Daten von einer relativen Übersterblichkeit der Raucher von 1,8 ausgeht, ist dies eher als zurückhaltend zu werten. Dies gilt ebenso für die Annahme, dass mit der Übersterblichkeit ein Ausfall von mindestens 5 produktiven Jahren verbunden ist. Lt. Statistischem Jahrbuch starben 1990 im Alter von 20 - 60 Jahren 96.541 Männer und Frauen. Bei einer Raucher-Übersterblichkeit von 1,8 ergibt das 27.583 Sterbefälle. Multipliziert man sie mit 5, der Zahl der ausgefallenen produktiven Jahre, und mit 90.535 DM, dem Bruttosozialprodukt je Erwerbstätigem, ergibt sich ein Schaden für das Bruttosozialprodukt von abgerundet 12,5 Mrd. DM.

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